Projektziele

Gesamtziel des Vorhabens

In der Allianz 3Dsensation arbeiten Partner aus verschiedenen wissenschaftlichen und wirtschaft­lichen Bereichen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammen. Diese werden in Form von Kon­sortien FuE-Projekte durchführen.

Da es Teil der „Philosophie“ von 3Dsensation ist, viele Partner möglichst unterschiedlicher Bereiche zum Thema „3D“ zusammenzubringen, ist nicht bei allen zukünftigen Konsortien davon auszugehen, dass Kompetenzen und Er­fahrungen in Bezug auf alle forschungsrelevanten Aspekte bereits in einer Form vorliegen, die eine Erarbeitung von Grundlagen bei Start des Projekts obsolet erscheinen lässt.

Hier setzt das Vorhaben im Sinne eines „Basisvorhabens“ an.

Gesamtziel ist die Erarbeitung von Grundlagen für zwei Themenbereiche, die sich im Strategieprojekt zu 3Dsensation als besonders relevant und mit hohem Synergiepotential aus­gestattet herausgestellt haben:

  1. die 3D-Gesteninteraktion und
  2. die Fusion von 3D-Bildern unterschiedlicher Quellen.

Die wissenschaftlichen Grundlagen und Forschungsergebnisse zu diesen Themen sollen aufgearbeitet und auf die Themen von 3Dsensation fokussiert werden, so dass sie auch von den Partner späterer FuE-Projekte verstanden und umgesetzt werden können, die sich mit diesen Themen bisher nicht oder nur wenig beschäftigt haben.

Wissenschaftliche und technische Arbeitsziele

Hauptziele:

  • Aufarbeitung der für 3Dsensation relevanten Grundlagen zur Nutzung von Gesten in der Mensch-Technik-Interaktion und zur Fusion von 3D-Bildern (inklusive Augmented-Reality-Content)
  • Didaktische Aufbereitung der für 3Dsensation relevanten Grundlagen der o.g. Themen zum Know-how-Transfer an andere Partner der 3Dsensation-Allianz in der Form von Guidelines und Checklisten

Dazu sind u.a. folgende Teilziele zu erreichen:

  • Konkrete Beschreibung von für die Mensch-Technik-Interaktion im Rahmen von 3Dsensation relevanten Gesten, z.B. in Bezug auf Ausführungsraum, Körperteile (Hände, Füße, Kopf, Gesamtkörper), Bahnkurven / Trajektorien, Geschwindigkeit und Beschleunigung, Handstellung und –haltung sowie zulässige Abweichungen dieser Parameter
  • Erstellung einer Liste von Gesten, die im Rahmen von 3Dsensation möglichst universell einsetzbar sein sollen („Basisgesten“)
  • Beschreibung der für 3Dsensation relevanten mimischen Äußerungen und von technischen Verfahren zu ihrer Analyse und Interpretation
  • Erstellung eines Demonstrators zum „Proof of Concept“ der Gesteninteraktion
  • Aufarbeitung der für die Fusion von 3D-Bildern relevanten wahrnehmungspsychologischen und technischen Grundlagen
  • Empfehlungen für die Nutzung von Augmented Reality (AR) bei der 3D-Wiedergabe.